Wochenausblick: Spannende Handelswoche
Angst vor neuen Horrorabschreibungen
Nach der Absage von Bundeskanzlerin Angela Merkel an eine deutsche "Bad Bank" geht die Angst vor neuen Milliardenlöchern bei den Banken wieder um. Wie viele faule Kredite schlummern noch in den Bilanzen der Banktitel, lautet die bange Frage. Auch in den USA scheint das Thema vom Tisch.
So einfach will es der Staat den Banken wohl nicht machen. Das Motto "Gewinne privatisieren, Verluste verstaatlichen" lässt sich dem Steuerzahler und Wähler auch nicht beliebig als Allheilmittel verkaufen. Was spricht dagegen, die Bankmanager etwas in ihrem selbst eingebrockten Saft schmoren zu lassen?
Natürlich ging es gestern einmal mehr abwärts mit den Finanztiteln. So ist das eben, wenn sich alle fürchten, Rationalität bleibt außen vor. Ich will Ihnen in der gegenwärtigen Situation keinesfalls zu Finanzaktien raten. Jedoch frage ich mich, warum gleich immer fast alle Aktien anderer Branchen mit abgestraft werden müssen. Vom wirtschaftlichen Weltuntergang sind wir ja glücklicherweise noch ein ganzes Stückchen entfernt, auch wenn Ihnen einige Crash-Propheten etwas anderes einzureden versuchen. Aber bleiben wir realistisch: Letztlich werden wir die Sache irgendwie überstehen und dann geht es an den Börsen wieder munter nach oben - jedenfalls bis zur nächsten Krise. So funktioniert das Spiel Börse.
Der Wochenauftakt brachte bereits die ersten News. In Japan ist der Tankan-Bericht veröffentlicht worden. Am Nachmittag folgen aus den USA der NY Empire State Index, die Angaben zu den Kapitalmarktzuflüssen und zur Industrieproduktion sowie Angaben zur Kapazitätsauslastung.
Der Dienstag steht dann ganz im Schatten der amerikanischen Notenbanksitzung. Erwartet wird eine weitere Zinssenkung. Diese dürfte dann den Euro weiter kräftigen. Doch auch die Zahlen zum Verkauf neuer Häuser, zu den Verbraucherpreisen sowie zu den Realeinkommen werden genauso erwartet, wie die Quartalsergebnisse von Adobe Systems und Best Buy.
Zur Wochenmitte gibt es aus den USA die Öl-Lagerbestände. Ferner gewähren Norddeutsche Affinerie, General Mills und Nike einen Einblick in die Bücher.
Der Donnerstag wird dann neben dem ifo-Geschäftsklimaindex auch noch Wirtschaftsnachrichten in Form von den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, des Philadelphia Fed Index und der Frühindikatoren bringen. Die Vierteljahresergebnisse von Oracle und FedEx dürften auch Auswirkungen auf die Papiere der Mitbewerber hierzulande haben.
Am Freitag wird noch immer keine vorweihnachtliche Ruhe einkehren. Mit dem dreifachen Hexensabbat könnte es vielmehr zu deutlichen Sonderbewegungen kommen. Zusätzlich stehen die Erzeugerpreise hierzulande auf der Agenda.
Der Wochenauftakt brachte bereits die ersten News. In Japan ist der Tankan-Bericht veröffentlicht worden. Am Nachmittag folgen aus den USA der NY Empire State Index, die Angaben zu den Kapitalmarktzuflüssen und zur Industrieproduktion sowie Angaben zur Kapazitätsauslastung.
Der Dienstag steht dann ganz im Schatten der amerikanischen Notenbanksitzung. Erwartet wird eine weitere Zinssenkung. Diese dürfte dann den Euro weiter kräftigen. Doch auch die Zahlen zum Verkauf neuer Häuser, zu den Verbraucherpreisen sowie zu den Realeinkommen werden genauso erwartet, wie die Quartalsergebnisse von Adobe Systems und Best Buy.
Zur Wochenmitte gibt es aus den USA die Öl-Lagerbestände. Ferner gewähren Norddeutsche Affinerie, General Mills und Nike einen Einblick in die Bücher.
Der Donnerstag wird dann neben dem ifo-Geschäftsklimaindex auch noch Wirtschaftsnachrichten in Form von den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, des Philadelphia Fed Index und der Frühindikatoren bringen. Die Vierteljahresergebnisse von Oracle und FedEx dürften auch Auswirkungen auf die Papiere der Mitbewerber hierzulande haben.
Am Freitag wird noch immer keine vorweihnachtliche Ruhe einkehren. Mit dem dreifachen Hexensabbat könnte es vielmehr zu deutlichen Sonderbewegungen kommen. Zusätzlich stehen die Erzeugerpreise hierzulande auf der Agenda.
